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Rund um Weihnachten -
Traditionen um Weihnachten
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Weihnachten in BayernWeihnachten in Bayern verbinden die meisten Menschen bestimmt mit viel Schnee, tollen Weihnachtsmärkten, Schlittenfahrten und jeder Menge gutem Essen. Viele Touristen besuchen den Freistaat in dieser besinnlichen Zeit. Die Bayern selber lassen sich von dem Trubel nicht beeindrucken. Für sie ist Weihnachten hauptsächlich ein Familienfest. Im erzkatholischen Bayern wird am ersten Advent ein Adventskranz aufgehängt. Die erste Kerze wird angezündet. Jeden Adventssonntag folgt eine weitere, bis alle vier brennen. Die Sonntage dienen der Besinnung. Früher gab es keine Tanzveranstaltungen und es wurde gefastet. Heute ist man da nicht ehr ganz so streng.
Nikolaus ...
/> Am 6. Dezember ist Nikolaustag. Nikolaus ist ein Bischof, mit Mütze, Stab und einem Buch, aus dem er vorliest und einem Sack. In dem Buch steht, was Kinder alles angestellt haben. Er liest das vor, die Kinder geloben Besserung und bekommen kleine Geschenke wie Lebkuchen, Äpfel, Nüsse und Süßigkeiten. Für böse Kinder hat der Nikolaus den Krampus dabei, einen „Wilden Mann“, der schon auf der Straße mit seinen Ketten rasselt. Böse Kinder werden mit der Rute geschlagen, natürlich nur symbolisch.
Christkind
In Bayern kommt zu Weihnachten, also am 24.12. das Christkind. Zum traditionellen bayrischen Weihnachtsfest gehört ein schön geschmückter Weihnachtsbaum in der Stube. Das Ertönen einer Glocke kündet davon, dass das Christkind da war und Geschenke gebracht hat. In den Familien wird am Weihnachtsabend gesungen, musiziert oder vorgelesen. Es gibt Punsch und Plätzerl und man packt die Geschenke aus.
Bräuche
Bärberle-Treiben: Am 4. Dezember, dem Namenstag der Heiligen Barbara, ziehen Mädchen ab 16 Jahre durch die Straßen und Gassen, verkleidet als alte Weiber in Lumpen, mit Masken vor den Gesichtern. Mit ihren Besen kehren sie symbolisch den Schmutz aus den Häusern, schlagen die „Bösen“ mit den Ruten und verschenken Kleinigkeiten wie Plätzchen, Nüsse und Süßigkeiten. Sinn dieses Brauchs ist, böse Wintergeister und Kältedämonen zu vertreiben.
Krampus-Umzüge: Am Abend des 5.Dezembers zieht Nikolaus mit Krampus um die Häuser. Die guten Kinder werden vom Nikolaus beschenkt, die bösen vom Krampus bestraft. Es ziehen mehrere Krampusse in scheußlichen Kostümen durch die Straßen, sie sehen wirklich zum Fürchten aus. Mit ihren Glocken verursachen sie enormen Lärm. Sie gebrauchen ihre Ruten reichlich. Das „Kramperltratzn“ ist eine Art Mutprobe für Kinder, die an den Gewändern der Gestalten ziehen oder sie anderweitig reizen müssen. Dabei müssen sie allerdings aufpassen, dass sie nicht von den Ruten erwischt werden. Stephani-Ritt: Am 26. Dezember finden rund um den Starnberger See Pferdeumzüge und Segnungen statt. Es ist der Tag des Pferdes und der Namenstag des Heiligen Stephan. Das bayrische Weihnachtsfest ist geprägt von Traditionen und dem Beisammensein in den Familien.
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