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Nussknacker aus dem Erzgebirge
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Nussknacker aus dem Erzgebirge

In der heutigen Zeit dienen Nussknacker aus dem Erzgebirge fast ausschließlich Dekorationszwecken. Man kann zwar auch Nüsse mit ihnen knacken, aber dazu sind die handgefertigten und liebevoll gestalteten Figuren einfach zu schade Geschichte der Nussknacker. Nussknacker sind schon seit der Antike bekannt. Man nimmt an, dass sie von Aristoteles erfunden wurden. In der Regel handelte es sich um zangenartige Werkzeuge mit zwei Hebelarmen. Schon in der Antike gab es Nussknacker, die auch schon zur Dekoration dienten. Sie waren aus Bronze. Schon im 16. Jahrhundert wurden die ersten Nussknacker aus Holz hergestellt. Leonardo Da Vinci soll eine Maschine ...
entwickelt haben, mit deren Hilfe sich Nussknacker herstellen ließen. Die zu reinen Dekorationszwecken hergestellten Nussknacker gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Wieder waren es die arbeitslosen Bergleute aus dem Erzgebirge, die aus der Not heraus begannen, Nussknacker zu drechseln. Als Motive dienten Bergarbeiter, im Gegensatz zu bayrischen Herstellern, die meist orientalische Figuren verwendeten und Südtiroler Handwerkern, die lustige Gesellen herstellten. Die Nussknacker sollten den Menschen Respekt einflößen. Sie hatten ein riesiges Maul. Außerdem brachten die Hersteller ihren Unmut mit der Obrigkeit zum Ausdruck. Sie bauten Soldaten, Gendarmen und Könige, äußerst grimmig schauend. Im 19. Jahrhundert wurden die Holzfiguren auf den Weihnachtsmärkten verkauft. Sie wurden zu einem beliebten Spielzeug für Kinder. Der erste Ergebirgische Nussknacker wurde von Wilhelm Friedrich Füchtner aus Seiffen geschaffen. Als Vorbild diente ihm der Nussknacker aus dem 1851 von Dr. Heinrich Hoffmann geschriebenem Bilderbuch „König Nussknacker und der arme Reinhold“. Die Geschichte stellte erstmals den Bezug zwischen dem Nussknacker und der Weihnachtszeit dar. Sie spielt um diese Zeit herum. Ein armer, kranker Junge wird im Traum von einem Nussknacker durch eine Spielzeugwelt geführt. Als der Junge am Morgen erwacht, findet er die Spielsachen unter dem Weihnachtsbaum. Daraufhin wird er gesund

Preise

Nussknacker gibt es in den verschiedensten Größen. Im Durchschnitt sind die Figuren 38 cm groß. Ein neun Zentimeter großer Nussknacker kostet etwa 10 Euro. Mit der Größe steigen die Preise. Nussknacker für mehrere Hundert Euro sind keine Seltenheit. Das schöne ist, dass es so unendlich viele verschiedene Modelle gibt. Manche Anbieter haben bis zu 700 unterschiedliche Nussknacker aus dem Erzgebirge im Angebot. Da ist sicher für jeden etwas dabei. Die kleinsten Nussknacker sind etwa 10 cm groß, die größten etwa einen Meter, obwohl es auch noch größere gibt. Das sind allerdings seltene und sehr teure Stücke.