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Erzgebirgskunst - Volkskunst zu Weihnachten |
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Rund um Weihnachten -
Traditionen um Weihnachten
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Erzgebirgskunst - Volkskunst zu WeihnachtenDas Erzgebirge verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit ins Weihnachtsland Deutschlands. Nirgendwo sonst sind die Städte, Häuser und Fenster so schön geschmückt wie in dieser Region. Die Weihnachtsmärkte versprühen weihnachtliches Flair. Früher dienten sie vor allem dazu, dass sich die ländliche Bevölkerung in der kalten Jahreszeit mit Nahrung, Kleidung und anderen wichtigen Dingen versorgen konnte, bevor der Winter richtig Einzug hielt. Die Märkte wurden zu einem festen Brauch in der Weihnachtszeit. Im Erzgebirge sind die Märkte durch die Jahrhunderte alte Bergbautradition geprägt. Das kommt auch in Bergparaden, Bergmannszügen und eben in der Volkskunst zum Ausdruck. Handgearbeitete Artikel,
alle im Erzgebirge hergestellt, bekommt man auf jedem Weihnachtsmarkt der Region. Ob Schwibbögen, Pyramiden, Nussknacker, Weihnachtssterne, Engel, Bergleute, Räuchermänner, Baumschmuck, Miniaturen, Schnitzereien, Spanbäume, Striezelkinder, Zwerge und Räucherkerzen, sowie Pyramidenkerzen (letztere natürlich nicht mehr als Handarbeit gefertigt) und viele mehr, die Auswahl ist riesengroß.
Entstanden ist die Erzgebirgskunst aus der Not vieler Bergarbeiter heraus, die im 18. Jahrhundert, als die Erze weniger wurden, ihre Arbeit verloren. Sie suchten nach einer neuen sinnvollen Beschäftigung. Hobbymäßig hatten schon viele von ihnen in der Freizeit geschnitzt, gehobelt oder anderweitig Holz bearbeitet. Nun machten sie ihr Hobby zum Beruf und schufen Gebrauchsgegenstände, Weihnachtsfiguren, Kinderspielzeug und vieles mehr. Aus Gebrauchsgegenständen, wie einem Kerzenhalter z.B., wurden kleine Kunstwerke. Ganze Familien beschäftigten sich mit der Herstellung. Verbunden mit den traditionellen und christlichen Werten der Erzgebirgler entstand die Erzgebirgskunst, die heute international als Sinnbild für Weihnachten gilt. Vor allem die traditionellen Weihnachtspyramiden, figürlichen Nussknacker und Räuchermännchen, aber auch die klassischen Schwibbögen und originellen Spieldosen sorgen weltweit alle Jahre wieder für große, staunende Kinderaugen und sind beliebte und begehrte Objekte für Sammler. Wer Erzgebirgskunst kaufen möchte, kann das natürlich am besten im Erzgebirge selbst. Ausstellungen mit Verkauf gibt es ganzjährig. Das Erzgebirge an sich ist immer eine Reise wert. Besonders viele Touristen kommen aber in der Vorweihnachts- und in der Weihnachtszeit in diese Region. In dieser Zeit wird besonders viel Erzgebirgskunst angeboten. Auf jedem Weihnachtsmarkt finden sich mehrere Verkaufsbuden, wo die verschiedenen Angebote um Kunden werben. Da wird sicher jeder etwas finden. Für jeden Geldbeutel ist da etwas vorhanden.
Die Volkskunstartikel aus dem Erzgebirge sind nicht billig. Sie werden aber auch mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Nur mit entsprechendem Aufdruck bzw. Aufkleber sind sie als Originale zu erkennen. Viele Nachahmer haben sich die Beliebtheit der Figuren, Pyramiden und Schwibbögen zu nutze gemacht und billige Kopien auf den Markt gebracht, meist Made in Fernost. Vom Kauf dieser ist abzuraten, damit schaden Sie unserer einheimischen Wirtschaft und vor allem den Familien, die von der Herstellung der Erzgebirgskunst leben.
Auch im Internet findet man jede Menge Erzgebirgskunst.
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